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Die Entfernungen zwischen den gut 60 Häfen der Balearen sind nicht sehr groß.

Genießer können es also ruhig angehen lassen und gemütlich von Hafen zu Hafen segeln. Oder von Insel zu Insel.

Die Bucht von Pollensa gilt als ideales Segelrevier für Einsteiger und Könner. Ein stetiger, zumeist auflandiger Wind, ermöglicht ausgedehnte Segeltörns zu stabilen Bedingungen. Rund um die Bahía de Pollensa gibt es zahlreiche romantische Calas, die nur mit dem Boot zu erreichen sind. Außerdem ist der Hafen von Pollensa ein erstklassiger Ausgangspunkt um z.B. nach Menorca zu schippern. Nur 30 Seemeilen trennen ihn von der Nachbarinsel. Der Törn hat ein außergewöhnliches Ziel, denn Menorca ist Natur pur – 45% der Insel stehen unter Naturschutz! Unbedingt ansteuern sollten Sie den Fischerhafen Fornells im Norden und den beeindruckenden Naturhafen der Hauptstadt Mahón .

Südosten:

Die kleinen fjordartigen Calas im Südwesten sind traumhafte Anker- und Schnorchelplätze. Besonders romantisch sind die Cala Llombards, Cala Figuera und Porto Petro.

Süden:

Ankern in der Bucht vom Es Trenc, Mallorcas schönstem Naturstrand, ist speziell in den Monaten Juli bis September eine echte Show. Schnittige Motoryachten und edle Segler dümpeln einträchtig in seichtem türkisblauem Wasser und beobachten das Treiben am Strand. Dabei kommt echtes Karibik-Feeling auf!

Südwesten:

Der Klassiker unter den Ankerbuchten im Südwesten ist die sogenannte Dreifingerbucht bei Portals Vells. Drei kleine Calas in der Nähe der Islas Malgrats laden zum sehen und gesehen werden ein. Denn in der Hochsaison liegt hier ein Schiff neben dem anderen. Am mittleren Strand gibt es ein feines Fischrestaurant.

Westen:

Der Hafen von Sóller ist der einzige wirklich sichere Stützpunkt an der steilen Westküste. Wer von Norden aus Richtung Cap Formentor oder von Süden aus Richtung Port d’Andratx kommt kann hier beruhigt festmachen und in einem der vielen Restaurants im Hafen richtig schlemmen.

Die beiden größten Yachthäfen der Insel sind – wo auch sonst – in Palma.

Wer sie ansteuert, sollte sich dafür den frühen Morgen oder die späten Abendstunden aussuchen. Denn sowohl im Schein der aufgehenden Sonne wie im rötlichen Licht des Sonnenuntergangs ist Palma ein echtes Erlebnis.